Seine Majestät zieht den Schwanz ein

Köhler hat mit seinen Äußerungen zum Freischießen von Handelsrouten eine gefährliche Geisteshaltung an den Tag gelegt. Jemand der Krieg als angemessenes Mittel zur Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen sieht, ist dieses Amtes nicht würdig. Jemand der auf Kritik, wie ein beleidigtes Kind reagiert, beweist zudem, dass er nicht mal dazulernt. Überhaupt beweißt er, dass er nicht mehr war als Deutschlands oberster Beamter.

Der Bundespräsident ist ein Mensch, wie jeder andere auch und das heißt es muss auch Kritik aushalten können. Majestätsbeleidigung gibt es in einer Republik nicht.

Köhler war Merkels Präsident. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihm bald folgt, denn das Chaos kann sich dieses Land nicht leisten.

Köhler zieht den Schwanz ein! Wann auch Merkel?

Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler erklärt Cornelius Samtleben, Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein:

„Köhler hat mit seinen Äußerungen zum Freischießen von Handelsrouten eine gefährliche Geisteshaltung an den Tag gelegt. Jemand der Krieg als angemessenes Mittel zur Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen sieht, ist dieses Amtes nicht würdig. Jemand der auf Kritik, wie ein beleidigtes Kind reagiert, beweist zudem, dass er nicht mal dazulernt.

Köhler war Merkels Präsident. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihm bald folgt, denn das Chaos kann sich dieses Land nicht leisten.“

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Eine Antwort zu “Seine Majestät zieht den Schwanz ein”

  1. So jetzt ist der Horst Köhler zurücktreten. Was soll man von so einem Menschen halten, der mit so einer dünnen Begründung sich aus dem Amt stiehlt. Da kassierte er jahrelang ein super Gehalt und wenn es etwas kracht im Gebälk, dann macht er sich dünne. Ich bin über diese Fahnenflucht enttäuscht.

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