Meine Herren!

Dass die Herren Carstensen und Kubicki nicht viel Wert auf weibliche Expertise legen, sieht man schon an der Zusammensetzung ihres Kabinetts. Es bleibt jeder Frau und jedem Man selbst überlassen, bei diesen veralteten Strukturen zumindest irritiert zu sein. Auch an dem kürzlich vorgelegten Papier zur Konsolidierung des Landeshaushaltes arbeiteten zwar sieben Herren, aber nur eine Dame.

Kein Wunder also, dass die vorgeschlagenen Kürzungen der Mittel vorwiegend auf die weiblich geprägten Teile des Arbeitsmarktes beschränkt sind. Kultur, Soziales und Tourismus machen zwar einen erheblichen Teil der Wirtschaft dieses Bundeslandes aus, aber es passt wohl besser ins traditionelle Familienkonstrukt der ewig Gestrigen, Frauen hier gezielt zu benachteiligen.

Hinzu kommt die unglaubliche Zusatzbelastung für junge Familien und Alleinerziehende, die die Kürzungen bei Kita und Schulbeförderung ausmachen. Wozu soll Frau noch arbeiten gehen, wenn Mann grundsätzlich mehr verdient und das eigene Gehalt teilweise vollständig für die Betreuung ihrer Kinder draufgeht? Eine berechtigte Frage, die das Totsparen der Landes“regierung“ aufwirft.

Der, von den „Regierungs“fraktionen, als so fortschrittlich bezeichnete „Masterplan“, könnte uns zurückwerfen, in ein vergangenes Jahrtausend

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