Wer war noch gleich dieser Sarrazin?

„Sarrazin, Sarrazin, wer war das noch gleich?“ – Das wird wohl in kurzer Zeit eine häufige Frage sein. In der Zwischenzeit brennt das Strohfeuer um diesen Populisten lichterloh. Sein Buch in dem er gegen Muslime hetzt wurde bereits 720.000 mal verkauft. Und das Konzept des Bankers, der sich als Genforscher versuchte ist voll aufgegangen: Er hat sich eine goldene Nase verdient.

Nun heißt es Schadenbegrenzung zu betreiben. Und hier kommst du ins Spiel:

Hilf mit die Verbreitung dieses braunen Gedankenguts zu verhindern. Du fragst dich, wie du das machen kannst?

Geh in deine örtliche Bücherei oder Bibliothek und leih das Buch von Sarrazin aus. Nicht etwa um es zu lesen, sondern um es in der Ecke verstauben zu lassen. Wenn du es auf die Spitze treiben möchtest, verlängere es doch bis zum Maximum. Und wenn du es dann in drei Monaten zurück bringen musst, kennt keiner diesen Sarrazin mehr und das Buch ist reif für das Antiquariat.

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6 Antworten zu “Wer war noch gleich dieser Sarrazin?”

  1. Uwe sagt:

    Dieser Artikel offenbar sehr gut den blinden Aktionismus und die mangelnde Außeinandersetzung mit dem Thema Integration. Du, Daniel, willst dich zum Moralapostel aufspielen. Sicher haben du und deine Jusos nur gehrt, dass man zurecht spezielle Migratengruppen herauspickt.
    Bitte setzte dich ersteinmal mit dem Thema außeinander bevor du solochen Unfug behauptest. Ich habe stark den Eindruck, dass du und die Jusos einfach ohne sich inhaltlich auseinanderzusetzten eine linke Position ausfüllen wollt – peinlich

  2. Torge sagt:

    Auch wenn viele Thesen von Sarrazin unserer Ansicht auf keinen Fall vertretbar sind halte ich den Aufruf für problematisch.
    Wir sollten vielmehr mit Argumenten gegen entsprechende Thesen vorgehen anstatt Menschen, die sich kritisch mit ihnen außeinandersetzen wollen, daran zu hindern.

  3. Daniel sagt:

    Uwe,

    In den vergangenen Wochen ließ es sich als Sozialdemokrat kaum vermeiden über Sarrazin zu sprechen und dabei – wie es bei uns üblich ist – über seine Inhalte zu diskutieren. Dies hat in der vergangenen Zeit sehr wohl dazu geführt, dass ich mich – noch mehr als durch meinen eigenen Migrationshintergrund bedingt – mit dem Thema Integration auseinandergesetzt habe. Jedoch muss ich mich hier nicht rechtfertigen.
    Nicht zuletzt deine unhaltbare, unbegründete Behauptung, dass ich mich als „Moralapostel“ aufspielen wolle enttarnt deine billige Polemik.
    Denn inhaltliche Argumente, warum Sarrazins Buch kein braunes Gedankengut darstellt und nicht gegen die Muslime in unserer Bevölkerung hetzt, kannst du nicht vorweisen.

  4. Hedi sagt:

    Schön noch mit nem Bild vom Buch, damit mans bei Amazon auch findet?

  5. Daniel sagt:

    Der sollte doch ohnehin bekannt sein.
    Btw: gib mal „Thilo Sarrazin“ bei google ein…

  6. Max sagt:

    Ohne dich weiter angreifen zu wollen, frage ich mich doch, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn man das Buch liest und den Nonsens, der in diesem verzapft wird, erkennt. Ein Buch, welches verboten wird oder bei dem zum Boykott aufgerufen wird, wird doch nur interessanter und verstärkt den Glauben der Rechten, dass sie vorverurteilt und nicht gehört werden.
    Ich selber habe das Buch gelesen, mich aber geweigert es zu kaufen, um seine Verkaufszahlen nicht weiter zu erhöhen und habe es mir geliehen (inzwischen wurde es mir geschenkt, aber das tut hier nichts zur Sache!).
    Ich finde es wichtig, dass man die Positionen eines solchen Mannes kennt und sich innhaltlich genau mit dem auseinandersetzt, was er schreibt. Nur so behält man auch die Möglichkeit argumentativ gegenanzugehen und muss sich nicht auf Zitate aus Bild und Spiegel stützen.
    Sinnvoll wäre es doch eine Gegenposition zu schreiben, die bestimmte Punkte aufgreift und sie statistisch und argumentativ wiederlegt, statt sie von vornherein zu verteufeln.
    Und ich bin mir nicht sicher, ob es nur ein Strohfeuer ist, dass nach drei Monaten verklungen ist. Er greift existentielle Ängste des Menschen auf und betitelt ja durchaus auch Probleme, die nicht von der Hand zu weisen sind. Nun liegt es an der Politik – und vor allem auch an den Jusos und der SPD – ein inhaltliches Gegenstück zu präsentieren und sich weiterhin den Problemen der Migration anzunehmen…und zwar stärker, als es bis her geschehen ist.

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