Kein Nazi-Chor vor’m Holstentor- auch nicht am 26. März 2011!

Jedes Jahr die gleiche braune Suppe, welche wie eine Krankheit versucht durch die sonst so bunten Straßen Lübecks zu fließen. Auch im Jahr 2011 wollen politische Geisterfahrer von der rechten Seite wieder ihren Ausländer- und Auslandsfeindlichen Kauderwelsch wieder in die Welt hinaus posaunen. Nachdem der Demonstrationszug der Geschichtsverdreher letztes Jahr erfolgreich gestoppt werden konnte, wollen sie es auch dieses Jahr wieder versuchen. Unter dem Vorwand eines Trauermarsches soll den „deutschen Opfern des allierten Bombenterrors auf Lübeck im zweiten Weltkrieg gedacht werden“.

Doch hier gilt es ein deutliches Zeichen für Toleranz und Akzeptanz zu setzen: Je mehr Menschen friedlich an der antifaschistischen Gegenkundgebung teilnehmen, desto größer ist das Bekenntis zu Demokratie, Frieden und Menschlichkeit. Ein breites Bündnis aus Demokrat_innen wird sich den Faschisten in den Weg stellen und das asoziale Menschenbild der angeblich so sozialen Menschen in aller Deutlichkeit zurückweisen.

In aller erster Weise liegt der Ball jedoch in der Hälfte der zuständigen Behörden und Gerichte: Sie können durch Verbot die bis 2015 angemeldeten Aufmärsche verhindern, für friedliche und bunte Gegenveranstaltungen sorgen und demokratiefeindliche Gedanken von Lübecks Straßen fernhalten.

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