Lernen, lernen. Brech, brech.

Momentan finden die Vorabiklausuren statt. Was einem dabei auffällt: Die Schüler scheinen den ganzen Tag zu lernen und vor allem alles. Mindestens vier Fächer und dann auch noch anscheinend alles, was irgendwie drangekommen ist oder vielleicht auch nur drankommen sollte.

Die Frage ist was das bringen soll. Wer von uns behält, was er für das Abi gelernt hat? Gerade wenn in 2 Wochen 4 Klausuren mit zusammen vielleicht 20 Themen drankommen könnten? Die Schüler lernen etwas und vergessen es wieder. Wie man das nennt? Bullimielernen.

In der Schule geht es immer nur um wissen, wissen, wissen und wer nicht weiß der verliert. Die Schule kümmert sich nicht ums Können, also wie man lernt. Aber ohne Können lernt man nicht gut.

Das ist ein Headstart für die, die ein intuitives Verständnis zur Verarbeitung von Informationen haben und für jene, die das nötige Kleingeld haben um dieses Defizit auszugleichen. Alle anderen entwickeln immer größere Aversionen gegen Wissen. Wissen ist Stress und Stress ist unangenehm. Das Ziel ist dann einfach: Raus aus der Schule und raus mit dem Gelernten.

Schule kann nicht das ganze Wissen vermitteln. Wissen wächst. Wir werden immer lernen müssen. Aber mit genug Können kann lernen Spaß machen und Spaß ist notwendig für ein lebenslanges Lernen.

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