Solidarität mit Japan

Die Jusos in Schleswig- Holstein hoffen das Beste für die von Erdbeben und Tsunami betroffenen Länder. Unsere Anteilnahme gilt den Menschen die im Zuge der Katastrophe Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Bekannte verloren haben.

Dieses besonders starke Erdbeben kam überraschend und unerwartet. Auch wenn die japanische Insel auf Grund der Erdbeschaffenheit anfällig für Naturereignisse dieser Art ist,  war eine solche Katastrophe nicht vorhersehbar.  An aller erster Stelle muss jetzt der Schutz der Bevölkerung stehen. Bilder von expolidierenden Atomkraftwerken, einstürzenden Hochhäusern und brennenden Ölraffinerien führen zu Sorge und Angst weltweit.

Vor Allem die Vorfälle in dem Atomkraftwerk Fukushima sind mehr als besorgniserregend. Das Ereigniss zeigt, dass eine Abkehr von der gefährlichen Technik unabwendbar ist! Von den japanischen Behörden erwarten wir zudem eine offene und klare Darstellung der Tatsachen. Verschleierung und Geheimniskrämerei bringen niemanden und nichts voran.

Von den verantwortlichen Stellen, auch in Deutschland, erwarten wir eine nachhaltige Unterstützung. Diese reicht von der Sicherung der derzeitigen Situation bis zur strukturellen, wirtschaftlichen und politischen Unterstützung. Dabei muss beachtet werden, dass die Hilfe nicht nur in Großprojekte und Tourismuszentren fließt, sondern der breiten Bevölkerung zu Gute kommt. Eine Situation wie in New Orleans, wo nach dem Tsunami vorrangig Wideraufbauhilfe für öffentliche Projekte gewährleistet wurde, muss vermieden werden.

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