Wahlkampf 2011 – Ein Vorschlag

Wahlkampf im Jahr 2011 muss neue Wege gehen. Eine veränderte Gesellschaft und ein verändertes Parteieinsystem stellen die SPD vor Herausforderungen, auf die sie Antworten finden muss. Bürgerinnen und Bürger verlangen nach mehr Beteiligung. Sie wollen in ihrer individuellen Lebenssituation ernst genommen werden und sind dann auch bereit sich an politischen Prozessen zu beteiligen. Wahlkampf ist nicht seriös, wenn er erst unmittelbar vor einer Wahl beginnt.

Die SPD SH nimmt deswegen eine Vorreiterrolle ein. Sie bringt die Ideen der Jusos nach regionalen Konferenzen zur Erstellung des Wahlprogramms und die Idee unseres designierten Spitzenkandidaten Torsten Albig für einen „Bürgerparteitag“ zusammen. Der SPD Landesvorstand initiiert in enger Kooperation mit den Kreisverbänden 15 Veranstaltungen zur Ideensammlung für unser Wahlprogramm. Zu diesen Veranstaltungen werden Genossinnen und Genossen, aber vor allem auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Dem Konzept des „World-Cafes“ folgend werden an verschiedenen im Raum verteilten Tischen BügerInnen zusammen mit GenossInnen über jeweilige Schwerpunktthemen (z.B. Bildung, Energie, Verkehr, usw.) diskutieren und Vorschläge erarbeiten. Die Anwesenheit lokaler MdL’s für zu erwartende Nachfragen ist hierbei ausdrücklich erwünscht. Der Spitzenkandidat wandert während der Veranstaltung von Tisch zu Tisch, kommt mit WählerInnen, aber auch mit der Parteibasis in einen Dialog und nimmt Eindrücke auf. Zum Ende der Veranstaltungen gibt es jeweils eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Diese fließen dann in das Konzept für ein modernes und wählernahes Wahlprogramm ein.

Aber: Bürgerbeteiligung gibt es nicht umsonst, für sie muss an anderen Stellen gespart werden. Die genaue Ausarbeitung obliegt hierbei dem Landesvorstand. Gleichwohl möchten wir uns schon jetzt mit konkreten Vorschlägen einbringen. So schlagen wir vor im kommenden Wahlkampf auf Wahlwerbespots in TV und Rundfunk zu verzichten. Wir schlagen des Weiteren vor, auf Großplakate zu verzichten, zumal das Geld für ihre professionelle Erstellung fehlt. Auch auf Leihfahrzeuge für LandtagskandidatInnen ist zu verzichten. Auf weitere „Stegner trifft…“- Veranstaltungen ist zu verzichten.

Die SPD hat noch ein gutes Jahr Zeit bis zur Wahl. Jetzt ist es an der Zeit die Weichen zu stellen um Torsten Albig zum nächsten sozialdemokratischen Ministerpräsidenten zu machen.

Es liegt an uns allen, bereit zu sein, neue Wege zu gehen.

 

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