ÜBERWACHUNGSWAHN:

 

cc-by-sa Juri Hößelbarth

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Laut Bericht der taz wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden bei den diesjährigen Antinaziprotesten am 19. Februar, mit einer so genannten Funkzellenauswertung (FZA), Verbindungsdaten sämtlicher Anwesenden im Bereich der Dresdner Südvorstadt ermittelt. Einem Bereich in dem rund 12.000 unbescholtene Bürger ihren Wohnsitz haben. Dazu kamen im überwachten Zeitraum Tausende Demonstranten, unter ihnen auch Anwälte, Mandatsträger und Journalisten.

Solch überzogene und absolut unverhältnismäßige Verfahren lehnen wir kategorisch ab.

Das Fernmeldegeheimnis ist ein besonders geschütztes Grundrecht und darf nur in engen Grenzen gebrochen werden. So berichtet Auch von Udo Vetter im Law Blog.

Hier wurden ohne Grund erhebliche Einschnitte in die Bürgerrechte friedlicher Demonstranten und Anwohner begangen. Wenn solch verantwortungsloses Verhalten nicht sofort unterbunden wird, erfüllt es nur einem Zweck, der Einschüchterung und kommt damit einem bruch der Versammlungsfreiheit gleich.

Dies darf nicht noch einmal geschehen.

 

Foto: cc-by-sa Juri Hößelbarth http://www.flickr.com/photos/tuxwurf/5419249216/in/photostream/

 

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