WHAT DO WE HAVE IN COMMON? – BUILDING A BALTIC SEA IDENTITY – PART III – Labour

Arbeitsmarkt, Wachstum und soziale Sicherheit

Arbeitsmarkt, Wachstum und soziale Sicherheit, drei Schlagwörter die sich nicht lange auf nur diese Themen reduzieren ließen. Schnell waren wir  der Meinung, dass wesentliche Aspekte wie Gewerkschaften, Konsequenzen der Globalisierung  und soziale Versicherungen nicht fehlen dürften. Wir verglichen die unterschiedlichen Situationen aus Estland, Schweden, Dänemark und Deutschland miteinander. Dabei stelle sich heraus, dass Arbeitnehmer aus Estland Angst haben einer Gewerkschaft beizutreten, da sie sonst gekündigt werden. Diese dramatische Situation führte uns zu der ersten Idee, regelmäßige Treffen der Gewerkschaften aus allen baltischen Staaten einzuberufen und somit nicht nur eine baltische Identität hervorzurufen sondern auch die einzelnen Gewerkschaften und ihre Mitglieder zu unterstützen.

Eine weitere Idee war es ähnliche soziale Arbeitnehmerverhältnisse aufzubauen, ein Minimum an sozialer Sicherheit für Arbeitnehmer das in den baltischen Staaten greifen soll. Dadurch soll einen „brain drain“ in den östlichen Staaten und gleichzeitig das Überlaufen der skandinavischen und deutschen Arbeitsmärkte durch Arbeiter aus den östlichen  baltischen Staaten verhindert werden.

Eine Möglichkeit  wäre sog. „open tax books“, in denen klar dargestellt wird wie viel jemand verdient und ein Arbeiten unter dem Mindestlohn unmöglich machen soll.

Weiterhin soll die balische Identität durch ein Hafennetzwerk gestützt werden. Dieses Hafennetzwerk soll den Handel ankurbeln und dadurch noch nicht genutzte Potentiale wie zum Beispiel in Estland und Polen freisetzen. Sodass der Handel zu neuen Arbeitsplätzen führt und auch der Lebensstandard erhöht werden kann.

Jedoch lag der Schwerpunkt auf einer großen Investmentbank, dessen Vorstand aus Vertretern der baltischen Staaten besteht. Diese Investmentbank soll unter anderem kleine Unternehmen, unterstützen, sodass sie sich auf dem Markt gegenüber großen Unternehmen behaupten können und dadurch Arbeitsplätze, die den neuen sozialen Standards entsprechen, generiert werden können.

Ein Artikel von Johanna Tiedemann, KV Schleswig-Flensburg.

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