Wir brauchen schnelle Verbesserungen!

Nach unserem asylpolitischen Abend und der Podiumsdiskussion in Neustadt (Abschiebehaft ein Auslaufmodell) ist es mir nochmal und immer wieder ein großes Anliegen, festzuhalten, dass das Abschiebungsgefängnis in Rendsburg geschlossen werden muss. Ich sehe den langen Weg bis dahin, auch wenn ich es mir schneller wünschen würde. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Abgeordneten alles dafür tun werden, die Schritte zur Schließung schnellst möglich einzuleiten. Bis es allerdings zu einer Schließung kommt, muss die Situation kurzfristig verbessert werden. Es sind Kleinigkeiten, die für uns selbstverständlich sind, die das Leben der inhaftierten Menschen einfacher, humaner und fairer machen können.
Es ist nicht schwer,
– Internetzugänge einzurichten
– den Menschen den Zugang zum Handy zu gewähren (Sei es ein Anstaltsleihhandy)
– ihnen private Kleidung und eine Waschmöglicheit zukommen zu lassen
– eine Küche einzurichten
– eine gute medizinische Versorgung zu gewährleisten und es ist auch nicht schwer, die Zellen 24 Stunden am Tag offen zu halten.
Es geht mir nicht nur um das Abschiebungsgefängnis.

Wir müssen uns alle weiterhin dafür einsetzen, dass die Menschen ein faires Asylverfahren bekommen und nicht mehr durch das Asylbewerberleistungsgesetz an der Partizipation der Gesellschaft gehindert werden. Es sind Menschen wie Du und ich.

Ich sehe auch, dass es sich um ein deutsches, vielmehr europäisches Problem handelt. Da wir dieses nicht von Heute auf Morgen lösen können ist mir bewusst, auch wenn es mich nachdenklich stimmt. Nichts desto trotz muss jeder Tag genutzt werden: Lasst und doch einfach in Schleswig – Holstein, in Rendsburg und im täglichen Leben damit beginnen.
Freundschaft!

 

 

Ein Meinugsartikel von Felix

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