Instinktlos und destruktiv – Jusos kritisieren Vorgehen der Jungen Union

Nachdem am heutigen Mittwoch die Pläne von Mitgliedern der Jungen Union bekannt wurden, gegen den Minderheitenstatus des SSW zu klagen erklärt der Landesvorsitzende Alexander Wagner für die Jusos Schleswig-Holstein:

„Die führenden Mitglieder der Jungen Union zeigen mit ihrem Vorgehen wiederholt, wie wenig Verständnis auf konservativer Seite für die Besonderheiten schleswig-holsteinischer Politik vorhanden ist. Die Beteiligung der dänischen und friesischen Minderheiten über ihre legitimierte Vertretung, den SSW, an der schleswig-holsteinischen Landesregierung ist Ausdruck für die erfolgreiche Minderheitenpolitik im Land zwischen den Meeren. Nach der geschmacklosen Wahlkampfkampagne der CDU beweist der konservative Nachwuchs erneut, dass Rückschritte in die 50’er Jahre als vorrangig gegenüber progressiver Politik betrachtet werden, für eine politische Jugendorganisation ist dies Verhalten besonders erschreckend.

Die neue schleswig-holsteinische Regierung hat in den vergangenen Wochen – nicht zuletzt durch Torsten Albigs viel beachteten Besuch in Kopenhagen – einiges kitten können, was die schwarz-gelbe Vorgängerregierung zerbrochen hatte. Gerade angesichts dessen ist das Vorgehen der Jungen Union nicht nur instinktlos, sondern auch destruktiv. Dieses Vorgehen schadet der demokratischen Kultur im Land. Der Wahlkampf ist vorbei. “

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.