Fukushima – 2 Jahre danach

Ziemlich genau vor zwei Jahren hielten ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami in Japan die Welt in Atem, das viele tausende Menschenleben forderte. Zunächst war noch gar nicht klar, dass es zu einer weiteren Katastrophe kommen würde.

Ein Auslegunsüberschreitender Störfall („Super-GAU“) im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi machte auf einen Schlag der Weltbevölkerung die Gefahren der Atomenergie wieder bewusst.

In Deutschland folgte ein Moratorium, das sieben Atomkraftwerke zur, zunächst vorläufigen, Stilllegung zwang und eine Umfassende Sicherheitsprüfung der übrigen Werke beinhaltete.  Und das alles nachdem die Regierung Merkel erst ein halbes Jahr vorher, gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung, eine massive Laufzeitverlängerung auf den Weg gebracht hat.

Es ist schade, dass es erst eines solchen Ereignisses bedarf, dass Schwarzgelb sich über den Interessen der Energiekonzerne hinwegsetzt und das tut was für die Menschen im Land am besten ist.  Die Anti-Atom Bewegung in Deutschland war schon lange vorher in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Der Umbau der Energieinfrastruktur ist aber auch eine Aufgabe die viel von unserer Generation abverlangen wird. Eine nachhaltigere, bessere Gesellschaft unter Beachtung der sozialen Folgen ist das Ziel einer jungen, sozialdemokratischen Politik.

Leider wird das noch nicht überall auf der Welt so gesehen. Nach Gesprächen mit Genossinen und Genossen der Schwesterorganisationen der Jusos wird schnell klar, dass zum Beispiel die Atomkraft immer noch viele Befürworter hat.

Dies sollte für uns aber kein Grund sein, von unserem Ziel abzuweichen. Deutschland hat die Möglichkeit, ein Vorbild zu werden und seine Energieversorgung komplett auf eine nachhaltige, erneuerbare und vor allem zukunftsfähige Grundlage zu stellen. Diese Chance sollten wir nutzen und mit gutem Beispiel vorangehen!

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