Tanzen an 362 Tagen im Jahr – noch lange nicht genug! Tanzverbot am Karfreitag gehört abgeschafft!

Zur aktuellen Debatte über das Tanzverbot am Karfreitag erklären Tobias von Pein, beratendes Mitglied im Juso-Landesvorstand Schleswig-Holstein, und Alexander Wagner, Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein:

„Die Jusos möchten einen freiheitlichen Staat verwirklichen, in dem Konfessionsfreie und Gläubige verschiedener Religionen gleichberechtigt und friedlich nach unseren Grundwerten miteinander leben können. Dies schließt für uns eine explizite Bevorteilung von einzelnen Religionsgemeinschaften gegenüber anderen aus! Insbesondere das Christentum wird aber durch zahlreiche, gesetzliche Regelungen bevorteilt – das Tanzverbot am Karfreitag, das als anachronistisches Relikt der Religionsgeschichte immer noch besteht, ist das beste Beispiel dafür.

 Jede_r, der_die dem Tode Jesus Christus gedenken will, kann dies tun, OHNE all diejenigen in Haft zu nehmen, die dies nicht wollen. Insbesondere, wer daher versucht, das Tanzverbot mit einer vermeintlich kulturellen Identität zu rechtfertigen, sagt dem Pluralismus der Religionen und einer offenen Gesellschaft den Kampf an.  Wir Jusos bleiben dabei: Karfreitag-Tanzverbot ist totaler Quatsch und gehört abgeschafft!“

Eine Antwort zu “Tanzen an 362 Tagen im Jahr – noch lange nicht genug! Tanzverbot am Karfreitag gehört abgeschafft!”

  1. Kim David sagt:

    Dann auch konsequenter Weise die kirchlichen Feiertage abschaffen! Es kann nicht sein, dass am Tag der Kreuzigung frei ist (und der Grund ist nun einmal der Start des Kirchenjahrs), aber dem Leidensweg nicht genügend Respekt gezollt werden.

    Ergo entweder Feiertage im Sinne dieser religiösen Freiheit (mein Vorschlag:bringt das danach mal in der Türkei ein. Meine christlichen Rechte sehe ich dort durchaus eingeschränkt) abschaffen oder damit Leben, dass hinter dem Tag frei eine religiöse Bedeutung steckt.

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