Stromsteuer massiv absenken!

Die Jusos Schleswig-Holstein begrüßen die Kompromisse, die beim Erneuerbaren-Energie Gesetz (EEG) am 1. April gefunden worden sind. „Das Repowering von der Deckelung der erneuerbaren Energien auszunehmen ist der richtige Weg“, so der stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein Christian Nissen (27) aus Flensburg.  „Windkraft an Land, und grade in Schleswig-Holstein, ist die günstigste Form der erneuerbaren Energieerzeugung und kann sich schon heute mit jeglichen konventionellen Kraftwerken messen“, so Nissen weiter.

Bedauerlich finden die Jusos Schleswig-Holstein jedoch, dass es keine richtige Lösung zum Thema Industrierabatte gibt. Nissen, der an der Universität Flensburg Energie- und Umweltmanagement studiert erläutert weiter: „Es ist sinnvoll, bestimmte stromintensive Industrien wie z.B. die Stahlindustrie von der EEG-Umlage zu befreien, da sie wirklich im internationalen Wettbewerb stehen und ihre Produkte viel effizienter herstellen können als an anderen Standorten, was letztendlich gut für die Umwelt ist. Aber auf viele befreite Unternehmen trifft dieses nicht zu. Alle müssen sich an der Energiewende beteiligen. Ausnahmen müssen Ausnahme bleiben!“

Es ist jedoch fraglich ob durch diese EEG-Novelle, die Energiekosten für die Verbraucher*innen gesenkt werden können. So sagt Christian Nissen: „Wir müssen die Kostendynamik rausnehmen und die Menschen entlasten, die Stromkosten sind für viele kaum noch zu bezahlen.“ Zwischen den Jahren 2000 und 2012 sind allein die Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuer auf Mittlerweile 6,2 Mrd. Euro jährlich angestiegen. Daher fordert Nissen abschließend: „Das ist ungefähr so viel, wie der Bund jährlich an der Stromsteuer einnimmt. Daher sollten wir die Stromsteuer massiv absenken.“

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