Initiative: Eine Verfassung für ALLE

Der schleswig-holsteinische Landtag diskutiert aktuell über eine Reform der schleswig-holsteinischen Verfassung. Neben dem fraktionsübergreifenden Vorschlag des Sonderausschusses zur Verfassungsreform liegt dabei aktuell ein alternativer Gesetzesentwurf vor, der den Zusatz eines religiösen Bezugs in der Präambel der Verfassung vorsieht.

Wir sehen keine Notwendigkeit für einen solchen religiösen Zusatz. In der aktuellen schleswig-holsteinischen Verfassung findet sich bisher keine solche Formulierung. Die Mehrheit der anderen deutschen Landesverfassungen verzichtet darauf und auch im skandinavischen Raum sind religiöse Bezüge in den Verfassungen selten.

Eine wachsende Zahl von Menschen in Schleswig-Holstein identifiziert sich mit keiner Religion. Ein Gottesbezug als Zusatz in der Präambel könnte vorgeben, dass die Verfassung einer religiösen Vorprägung unterläge. Eine solche Vorprägung sehen wir kritisch. Ebenso wie er die Identifikation nicht-religiöser Menschen mit der Verfassung stören könnte, würde er Bezugsquellen aus nicht-monotheistischen Religionen ausschließen. Wir treten daher für eine Verfassungsformulierung ein, die von einer breiten Mehrheit getragen werden kann.

Die neue schleswig-holsteinische Verfassung muss die Vielfalt und Weltoffenheit Schleswig-Holsteins als Land zwischen den Meeren in Bewusstsein seiner eigenen Geschichte widerspiegeln. Die Landesverfassung soll eine breite Wertebasis auf Grundlage humanistischer Werte, der Menschenrechte, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Präambel beinhalten. Eine Wertebasis, die als Bezugspunkt für alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, unabhängig von Herkunft, Glauben und Weltanschauung dienen kann. Dies ist wesentlich umfassender als eine religiöse Bezugsformel. Der fraktionsübergreifende Vorschlag der Verfassungskommission des Landtags für eine Präambel würdigt dies aus unserer Sicht in beeindruckender Weise.

Wir wollen eine Verfassung, die sich auf eine breite und universelle Basis stützt und in der sich jede und jeder wiederfinden kann. Eine moderne Verfassung, die den gesellschaftlichen Fortschritt aufgreift und zukunftsfest ist.

Wir wollen eine Verfassung für ALLE Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner!

UnterzeichnerInnen:

Niclas Dürbrook, Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein

Lasse Petersdotter, Sprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein

Stephie Anbuhl, Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein

Max Kahrmann, Landesvorsitzender von SSWUngdom

Tobias von Pein, MdL (SPD)

Rasmus Andresen, MdL (Bündnis90/ Die Grünen)

Lars Winter, MdL (SPD)

Wolfgang Baasch, MdL (SPD)

Sandra Redman, MdL (SPD)

Burkhard Peters, MdL (Bündnis90/ Die Grünen)

Martin Habersaat, MdL (SPD)

Olaf Schulze, MdL (SPD)

Ruth Kastner (Bündnis 90/ Die Grünen), Landesvorsitzende

Alexander Wagner (SPD), Mitglied im Landesvorstand

Mathias Stein (SPD), Mitglied im Landesvorstand

Eckart Kuhlwein (SPD), MdB a.D.

Brigitte Fronzek (SPD)

Dr. Cornelia Östreich (SPD), AsF-Landesvorsitzende

Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck

Luise Amtsberg (Bündnis90/ Die Grünen), MdB

Dr. Nina Scheer (SPD), MdB

Karl Martin Hentschel (Bündnis90/ Die Grünen), Mitglied im Parteirat der schleswig-holsteinischen Grünen

Lydia Rudow (Bündnis90/ Die Grünen), Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Kiel

Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam,Professorin für Islamwissenschaften an der CAU Kiel

Prof. Dr. Lutz Berger, Islamwissenschaftler

Prof. Dr. Thomas Behrends, Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Universität Flensburg

Prof. Dr. Hauke Brunkhorst,  Direktor des Instituts für Soziologie an der Universität Flensburg

DGB-Jugend Schleswig-Holstein

GEW Schleswig-Holstein

Gaby Schwohn, Vorsitzende DGB Flensburg und der DGB Stadtverband Flensburg

Lars Schalnat, Vorsitzender Asta FH Lübeck

Ute Dirks, Bezirksgeschäftsführerin Verdi Schleswig-Holstein Nordost

Über die Kommentarfunktion besteht die Möglichkeit der Mitunterzeichnung. Die Namen werden zeitnah in der obenstehenden Liste nachgetragen.

weitere UnterzeichnerInnen:

Kevin Hausner

Toke Hoffmeister

Nina Schneider

Jannick Schultz

Christopher-Daniel Gregorczyk

Frederik Digulla

Beate Müller-Behrens

Gesa Bertrang

Christian Nissen

Dr. Philipp Schmagold

Uli König (Piraten), MdL

Hannes Albers

Anne Marxen

Max Dregelies

Sebastian Jebe

Danny Drefahl

Thomas Löwenbrück

Werner Kind-Krüger

Thorsten Schröter

Jördis Logan

Till Samtleben

Jan Münkemüller

Torben Fröhlich

Tiemo Olesen

Annemarie Linneweber

Fabian Alexander Wilms

Jan-Marco Höppner

Gero Konietzko

Katrine Hoop

Per Dittrich

Brigitte Samtleben

Jan Jensen

Hermann Wachtel

Kevin Wilhelm

Oke Bahnsen

Tino Colza

Beatrix Lowack

Frederik Erdmann

Marvin Blank

Sigmar Salzburg

Michael Wuttke

Peter Koglin

Karin Koglin

Dr. Michael Schmidt-Neke

Oliver Lösch

André Sebastiani

Jannik Thiel

Johannes Reimann

Lissy Gröner, MdEP a.D.

Nico Hajrahmatollahi

Annette Borns, Senatorin für Kultur und Bildung der Hansestadt Lübeck

Maren Plaschnick

Andreas Kühl

Monika Martensen

Michael Rocca, Staatssekretär a.D.

Kerstin Mock-Hofeditz

Claus Samtleben

Michael Schröter

Karen Rüger

Stefan Sander

Dr. Oliver Benjamin Hemmerle

Bernd Schauer

Simone Weigel

Sonja Steinmüller

Calvin Fromm

Julian Wollmann

Patrick Lange

Sabine Gilleßen

Marlene Nahrgang

Margarita Maklakova

Gerd Krüger

K.-H. Hoffmann

Folker Pappa

Benjamin Rix

Fred Frenzel

Delara Burkhardt

Ulrich Pluschkell

93 Antworten zu “Initiative: Eine Verfassung für ALLE”

  1. Kevin Hausner sagt:

    Ich zeichne dies mit Freuden mit, ich freue mich, dass eine solche Initiative jetzt ins Leben gerufen wurde!

    Mfg
    Kevin Hausner, SPD-Mitglied Kiel Mitte und Juso-Kreisvorstandsmitglied Kiel

  2. […] Jusos Schleswig-​​Holstein: Text samt Unterzeichnerliste […]

  3. Toke Hoffmeister sagt:

    Ich stimme jedem oben geschriebenem Wort zu! Starke, notwendige Reaktion auf eine unnötiges, traditionalistisches Vorhaben.

    Toke Hoffmeister, Mitglied des SPD-Kreisvorstandes Plön, Mitglied des Juso-Kreisvorstandes Plön

  4. Nina Schneider sagt:

    Ich zeichne ebenfalls mit! Eine Verfassung mit Gottesbezug kann nicht im Konsens mit Nichtgläubigen erfolgen!

  5. Jannick Schultz sagt:

    Ich unterstütze diese Initiative auch sehr gerne.

    MfG
    Jannick Schultz
    Juso & SPD-MItglied aus Kiel

  6. Christopher-Daniel sagt:

    Selbstverständlich zeichne auch Ich diese Initiative mit.
    mit solidarischen Grüßen

    cd

  7. Frederik sagt:

    Ich zeichne ebenfalls mit!

    Frederik Digulla
    stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein und Juso-Kreisvorstand Segeberg

  8. Beate Müller-Behrens, Mitglied des SPD-Kreisvorstands Osthlolsteins sagt:

    ich auch

  9. Gesa Bertrang sagt:

    Ich freue mich so sehr ueber diese Initiative, wie mich der Plan der Verfassungsaenderung erschreckt. Ich zeichne ebenfalls mit!

  10. Christian Nissen sagt:

    Ich zeichne ebenfalls mit

    Christian Nissen
    stellvertretender Landesvorsitzender Jusos Schleswig-Holstein, Mitglied SPD Kreisvorstand Flensburg

  11. Ich unterstütze die Trennung von Staat und Religionen.

  12. Ich unterzeichne diese Initiative auch.

  13. Hannes Albers, Galerist, Benz, Usedom sagt:

    Als gebürtiger Holsteiner (Reher, Kreis Steinburg) und aktiver Christ (Nordkirche in Benz auf Usedom) finde ich den Gottesbezug in der Verfassung meines Geburtslandes überflüssig. Inzwischen hat Schleswig-Holsteinauch viele andere, gleichberechtigte, Einwohner und Einwohnerinnen, die anderen Religionen angehören. Sie sollten nicht diskriminiert werden.

  14. Anne Marxen sagt:

    Die Landesverfassung sollte keinen religiösen Bezug in der Präambel erhalten. Vielmehr sollte der Begriff Diversity (Vielfalt) als Wertebezug aufgenommen werden. Menschen verschiedener Kulturen müssen die Möglichkeit zum friedlichen Zusammenleben in diesem Land SH erhalten.

  15. Max Dregelies sagt:

    Ein Gottesbezug hat in einem säkularen Staat nichts zu suchen.

  16. Sebastian Jebe sagt:

    Sebastian Jebe (Grüne Jugend / GRÜNE)

  17. Danny Drefahl sagt:

    Da ist man als Kieler dem Landtag körperlich doch so nah und geistig könnte man doch kaum ferner sein!

    Als Student der CAU – UNTERZEICHNE ICH MIT!

  18. Thomas Löwenbrück, AfB NF-Vorsitzender sagt:

    Für ein Schleswig-Holstein der Vielfalt, Toleranz und Offenheit, gegen jegliche Form von Ausgrenzung! Eine Gesellschaft für alle, eine Verfassung für alle!
    Ich unterstütze diese Initiative nachdrücklich!

  19. Werner Kind-Krüger sagt:

    Auch ich unterstütze diese Initiative!

  20. Thorsten Schröter sagt:

    Thorsten Schröter (Parteilos) aus Flensburg

    Religion und Staat gehören komplett von einander getrennt !!!
    Glauben und Realität klaffen weit auseinander!
    Der Staat hat die Realität zu leben und der Glaube kann dabei helfen, Krisen zu überwinden.

  21. Jördis Logan sagt:

    Ich unterzeichne diese Initiative gerne.
    Für eine gemeinsame Wertebasis auf Grundlage humanistischer Werte, der Menschenrechte, des Friedens und der Gerechtigkeit!

  22. Till Samtleben sagt:

    Ich unterzeichne auch !

    Till Samtleben, Reinbek

  23. Jan Münkemüller sagt:

    Eine Verfassung für alle!

  24. Torben Fröhlich sagt:

    Bin auf Seiten humanistischer Werte und finde, ein Gottesbezug in der Verfassung schließt alle Mitbürger mit nicht-religiösen Weltanschauungen oder nicht-theistischer Religionen aus. Unveräußerliche Werte und eine humanistische Grundeinstellung sind kein Privileg derer, die mit monotheistischen Brillen auf die Welt schauen.
    Danke für die Initiative!

  25. Tiemo Olesen sagt:

    Auch ich unterzeichne mit!
    Ein Gottesbezug hat nichts ein einer Verfassung zu suchen!

    Gruss,

    Tiemo Olesen
    Landesvorstandsmitglied
    AG Schwusos SH
    Lesben und Schwule in der
    SPD Schleswig-Holstein

  26. Annemarie Linneweber, OV Vorsitzende des OV Föhr sagt:

    Ich unterstütze diese Initiative, damit alle Bürger Schleswig-Holsteins die Verfassung anerkennen können.

  27. Fabian ALexander Wilms sagt:

    Ich unterzeichne diese Initiative.

    Es kann nicht sein, dass man im 21. Jahrhundert immer noch Mythen mit der Verfassung verquickt. Albigs „Logik“ zufolge dürfte der Gottesbezug in einigen Jahren sowieso wieder gestrichen werden, wenn der Anteil von Christen an der Bevölkerung unter 50 % sinkt.

  28. Jan-Marco Höppner sagt:

    Auch ich lehne einen Gottesbezug in der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein ab! Es muss eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat geben, und darüber hinaus müssen sich auch anders- und nicht gläubige mit unserer Verfassung identifizieren.

    Jan-Marco Höppner
    stv. Kreisvorsitzender
    Jusos Ostholstein

  29. Gero Konietzko sagt:

    Ich zeichne sehr gerne mit.
    Religion ist jedermanns Privatangelegenheit, die nichts in einer Verfassung zu suchen hat.
    Es wäre erschreckend, wenn Mythologie und Aberglaube auf diese Art mein Leben beeinflussen könnten.

  30. Katrine Hoop, Flensburg sagt:

    Danke für diese Initiative!
    Ich unterzeichne sehr gerne.

  31. Per Dittrich (SSW) sagt:

    Sehr gern!

    Per Dittrich
    Pressesprecher des SSW im Landtag

  32. Brigitte Samtleben sagt:

    Die Trennung von Staat und Kirche halte ich für sehr wichtig, die SPD sollte dafür stehen, schade dass sie nun die Verfassung ändern will – ich bin dagegen und zeichne gern mit.

  33. Jan Jensen sagt:

    Jan Jensen
    Juso- und SPD Kreisvorstand Ostholstein
    Vorsitzender CULTURA CURAU e.V.

  34. Hermann Wachtel, Rentner, Bad Oldesloe sagt:

    Staat und Kirche müssen getrennt bleiben.

  35. Kevin Wilhelm sagt:

    Eine Initiative, die ich sehr gerne unterstütze!

  36. Oke sagt:

    Ich unterzeichne ebenfalls!

    Oke Bahnsen
    kooptiertes Mitglied im Juso-Landesvorstand und Mitglied im Kreisvorstand NF.

  37. Tino Colza sagt:

    Atheisten sind künftig Verfassungsfeinde? Nein danke!

  38. Beatrix Lowack sagt:

    Danke für diese Initative. Auch ich zeichne mit.

  39. Frederik Erdmann sagt:

    Ich bin Unterstützer einer strikten Trennung von Staat und Kirche. Religion ist eine reine Privatangelegenheit und hat keinen Platz in unserer staatlichen Grundordnung. Schleswig-Holstein ist ein Land für Menschen jedweden Glaubens. Auch Anders- und Nichtgläubige müssen sich uneingeschränkt mit unserer Verfassung identifizieren können. Deshalb begrüße und unterstütze ich diese Initiative!

  40. Marvin Blank sagt:

    Auch ich unterzeichne mit.

  41. Ein nicht nachweisbares Höheres Wesen gehört nicht in die Verfassung. Wenn aber ein Gottesbezug sein muß, dann bitte politisch, feministisch und sachlich korrekt:
    „Die Bürgerinnen und Bürger von Schleswig-Holstein geben sich diese Verfassung, etliche auch in Verantwortung vor Gott, Göttern oder Göttinnen.“

  42. Michael Wuttke sagt:

    Ich zeichne ebenfalls mit!!! Staat und Kirche müssen getrennt bleiben !!!

  43. Peter Koglin sagt:

    Auch unterschreibe gerne. Wie schon mehrfach erwähnt wurde sollen Staat und Religion voneinander getrennt sein. Dies sehe ich durch einen Glaubensbezug in der Verfassung nicht gegeben.
    Peter Koglin

  44. Karin Koglin sagt:

    Die Initiative unterstütze ich gerne. In der Landesverfassung sollten sich alle Bürger gleichberechtigt wiederfinden.

  45. Dr. Michael Schmidt-Neke sagt:

    Religionen führen die Menschen nicht zusammen; sie spalten die Gesellschaften. Religionsfreiheit heißt nicht nur Freiheit für den religiösen Glauben, sondern auch Freiheit vom religiösen Glauben. Die Trennung von Religion und Staat ist die große Errungenschaft der Aufklärung. Glauben ist Privatsache jedes Einzelnen, nicht des Staates, darum: kein Gottesbezug in Verfassungen.

  46. Jens Marten Martensen sagt:

    Wir brauchen keinen Gottestaat und wir brauchen keine Götter. Wir brauchen Menschen, die denken, nicht glauben. Wie krank jede Form von Glauben sein kann, zeigt uns zur Zeit der IS mit Massenmorden sehr deutlich. Ansonsten: Wieso nur einen Gott? Allein in Indien gibt es ca. 200. Und weiter: Wieso nur Götter? Einfach alles rein, woran Menschen glauben, dann deckt man alles ab. Rein mit allem in die Verfassung, dann wird sie schön dick und alle haben was zu lachen.

  47. Monika Martensen sagt:

    Der Staat ist der Staat, also die Organisation der Interessen der Bürger.

    Und die Götter sind die Götter, also geistigen Konstrukte von Individuen.

    Individuelle Auffassungen gehören nicht in eine für alle verbindliche Verfassung.

  48. Michael Rocca, Staatssekretär a.D. sagt:

    Ich möchte den Aufruf ebenfalls unterstützen und bin mit meiner Namensnennung einverstanden.

  49. Martin H.H. Janßen (Jg. 35) sagt:

    Schreiben wir das Jahr 2014 oder 1614? Zurück in das Mittelalter? Wo war denn Gott, als in seinem Namen Millionen Menschen versklavt und abgeschlachtet wurden? Wo war Gott, als die Gräueltaten unter dem Nationalsozialmus und dem Kommunismus geschahen? Wessen Gott ist es, der aktuell die Bestialitäten der ISIS zulässt? Ist es dieser Gott, auf den jetzt in der Landesverfassung Bezug genommen werden soll? Welchen Gehirnen ist dieser Gedanke entsprungen? Soll dieser Gott dann verantwortlich gemacht werden für eigenes Unvermögen und versagen?
    Hört mit diesem Unsinn auf! Zum Glück gibt es gibt kein Leben nach dem Tode, es gibt keinen Himmel und keine Hölle. Es gibt keinen Gott!!

  50. Kerstin Mock-Hofeditz sagt:

    Als Atheistin möchte ich keinen religiösen Bezug in meiner Landeverfassung.

  51. Claus Samtleben sagt:

    Menschlichkeit stände auch immer Christen gut zu Gesicht, ist aber kein christliches Eigentum mit Alleinanspruch! Wir reden pausenlos von Antidiskriminierung – und dann so etwas grundgesetzloses?!?

  52. Michael Schröter sagt:

    Ein Gottesbezug hat in der (staatlichen) Verfassung nichts zu suchen.
    Schleswg-Holstein muss ein Land für alle sein/ werden. Religion ist Privatsache.

  53. Karen Rüger sagt:

    Eine Verfassung ohne Gottesbezug ist nicht „unvorstellbar“, sondern selbstverständlich in einer säkularen Gesellschaft! Unterstütze die Initiative sehr gerne.

  54. Stefan Sander sagt:

    Gottesbezug in Verfassung geht gar nicht.

  55. Dr. Oliver Benjamin Hemmerle sagt:

    Ich komme nicht aus S-H, finde diese Initiative aber absolut notwendig und unterstützenswert! Laizismus jetzt!

  56. Oliver Lösch sagt:

    Ich zeichne sehr gerne mit. Ist mir immer wieder unverständlich wie eine angeblich fortschrittliche Partei wie die SPD, in der ich auch Mitglied bin, so handeln kann und will.

  57. André Sebastiani sagt:

    Ich möchte den Aufruf unterstützen!

  58. Jannik Thiel sagt:

    Den Antrag kann ich als Rechtspositivist und Atheist nur unterstützen.

  59. Johannes Reimann sagt:

    Ich zeichne die Initiative ebenfalls mit. Johannes Reimann SPD-OV-Vorsitzender Kronshagen

  60. Ich unterstütze als ehemaliges Mitglied im Europäischen Parlament diese Initiative und unterzeichne sie aus vollem Herzen. Dias Grundrecht auf Religionsfreiheit ist gegeben!

  61. Nico sagt:

    Ich zeichne ebenfalls mit! Ich unterstütze die Trennung von Staat und Religion!

    Nico Hajrahmatollahi

  62. Annette Borns sagt:

    Der Text gibt meine Überzeugung voll wieder. Bin dabei.
    Annette Borns
    Senatorin für Kultur und Bildung der Hansestadt Lübeck

  63. Maren Plaschnick sagt:

    Schaut Euch doch auf Facebook meine Seite an und liked und teilt sie. Mein einziges Ziel ist unser gemeinsames: Die Initiative bekannter zu machen und breiter aufzustellen! Gruß Maren
    Selbstverständlich unterzeichne ich eure Resolution auch!

  64. Andreas Kühl sagt:

    Ich unterzeichne das sofort! Es soll doch im stillen Kämmerlein jeder glauben was er möchte! Und nur da! Und hört endlich auf damit andere zu belästigen! Was wir dem glauben auf der Welt allein in diesem Moment zu verdanken haben sieht man ja an diesem völlig entarteten Islam. Der Mensch und sein Glaube macht mir Persönlich Angst! So was hat nichts in der Verfassung zu suchen.

  65. Ich zeichne natürlich auch sehr gerne mit um eine Verfassung für alle Menschen in SH zu bekommen.

    Patrick Lange, Juso-Kreisvorsitzender von Dithmarschen a.D.

  66. Julian Wollmann sagt:

    Hiermit unterzeichne ich diese Initiative!

  67. Calvin Fromm sagt:

    Natürlich unterzeichne ich die Initiative ebenfalls!

  68. Angela sagt:

    das geht garnicht, Kirche raus aus der Politk oder wollen wir wieder Kriege

  69. Sonja Steinmüller sagt:

    Religion hat in der Verfassung nichts zu suchen. Religion ist Privatsache!

  70. Harry Underwood sagt:

    Ich zeichne mit.

  71. Simone Weigel sagt:

    Ich unterstütze die Initiative ausdrücklich!

  72. Bernd Schauer sagt:

    Ich unterstütze die Initiative gegen die Aufnahme eines Gottesbezugs in die schleswig-holsteinische Landesverfassung. Bezugsrahmen für unsere Verfassung sollten die allgemeinen Menschenrechte sein und nicht ein überholter Gottesbezug.
    Bernd Schauer

  73. K-H Hoffmann sagt:

    auf Grund der katastrophalen politisch religiösen Entwicklungen weltweit, ist es zynisch
    und beleidigend (für demokratisch gesinnte Menschen).. überhaupt solch eine
    Aufnahme in eine Landesverfassung vor zu schlagen.Das dies auch noch von der SPD geschied
    ist völlig unverständlich.Menschen die noch in kindlichen Strickmustern leben, haben nichts in einer politischen Partei zu suchen.Solange es Menschen gibt, die Gott als Lebenslüge brauchen, wird es auf diesem Planeten keinen Frieden geben.Wie heist es doch so schön in einem Japanischen Sprichwort:
    Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten,wenn man nur fest genug daran glaubt…

    Ich unterstütze diese Initiative …weil sie mehr als notwendig ist !
    Die Möchtegern-Unsterblichen und Ewigkeitsnascher müssen,in ihre Schranken verwiesen werden,
    im Namen der Vernunft.

  74. Gerd Krüger sagt:

    Religion hat in unserer Verfassung nichts zu suchen.
    Gerd Krüger, Ostenfeld

  75. Margarita Maklakova sagt:

    !

  76. Marlene Nahrgang sagt:

    Ich unterstütze selbstverständlich diese Initiative! Die Möglichkeit demokratische Verfassungen beschließen zu können, musste gegen den Machtanspruch von monotheistischen Religionsvertretern durchgesetzt werden. Seitdem große Teile Europas den Absolutismus hinter sich gelassen haben, sollte klar sein, dass die Organisation eines Staates in keinerlei Hinsicht einer Gottesvorstellung bedarf.

  77. Sabine Gilleßen, Mitglied im AsF-Landesvorstand SH sagt:

    Sehr gern unterzeichne ich diesen Aufruf.

  78. Delara Burkhardt sagt:

    Auch ich unterstütze die Initiative!

  79. Klarsicht sagt:

    Mein Kommentar trägt den Titel:

    Die religiöse Märchenfigur, die an einigen Stellen in unsere Rechtsordnung „hineingeschmuggelt“ wurde, sollte schnellstens wieder entfernt werden!
    http://klarsicht-blog.blogspot.de/2014/02/die-religiose-marchenfigur-die-einigen.html

    Es grüßt
    Klarsicht

  80. Fred Frenzel sagt:

    Laut Grundgesetz Art. 3 (3) darf keine Weltanschauung diskriminiert werden-auch nicht „positiv“;daher
    hat Gott weder eine Torwächterfunktion in der Präambel unseres Grundgesetzes noch in allen 16 Landes-
    verfassungen. Gott muß raus-nicht hinein;sonst komme ich mir bei der Lektüre der Grundrechte wie bei
    einer religiösen Übung vor,zu der ich laut „Weimarer Verfassung“ nicht gezwungen werden darf!

  81. Benjamin Rix sagt:

    Religion ist Privatsache. Auch wenn es abwegig erscheint, mir als Atheisten fällt es schwer, mich mit einer Verfassung zu identifizieren, die einen Gottesbezug enthält. Auch mögen sich Andersgläubige, die bspw. mehrere Götter oder gar Göttinnen verehren, sich in dieser Verfassung nicht repräsentiert sehen.
    Daher: Humanismus als Leitkultur eines modernen Bundeslandes!

  82. Folker Pappa sagt:

    Auch wenn ich als Liberaler nicht immer mit den Jusos übereinstimme… diese Aktion unterstütze ich gerne!

  83. GEW Schleswig-Holstein sagt:

    Die GEW Schleswig-Holstein unterstützt den Aufruf „Eine Verfassung für alle“. Sie spricht sich gegen die Aufnahme eines Gottesbezuges in die schleswig-holsteinische Landesverfassung aus. So hat es der GEW-Landesvorstand am 03.09.2014 auf einer Sitzung in Neumünster beschlossen.

  84. Ulrich Pluschkell, Mitglied der Lübecker Bürgerschaft (SPD) sagt:

    Ich unterstütze den Aufruf „Eine Verfassung für ALLE“. Die Einführung eines Gottesbezugs in die Verfassung bedeutet die Einschränkung von Freiheit!
    Beispiel 1: Jeder Beamter oder Minister kann heute frei entscheiden, ob er seinen Amtseid mit dem Zusatz „so wahr mir Gott helfe“ versieht. Mit einem Gottesbezug in der Verfassung, auf die er seinen Eid ablegt, wird er zwangsweise auf Gott verpflichtet.
    Beispiel 2: Mit dem Gottesbezug in der Verfassung tauchen automatisch Pastoren, Rabbiner, Imame usw. ohne demokratische Legitimation, aber mit religiösen Druckpotential auf, um Abgeordneten und Ministern zu erklären, was Gott von ihnen erwartet.
    Dass es beim Gottesbezug in der Verfassung nicht um persönliche Freiheit, sondern um Machtinteressen geht, wird schon allein dadurch deutlich, dass die CDU für die Abstimmung im Landtag Fraktionszwang angeordnet hat.
    Wohin solche Entwicklungen führen, können wir jeden Abend in der Tagesschau sehen. Wehret den Anfängen!

  85. Sabine Duggen sagt:

    Die Politikerinnen und Politiker sollen sich vor den „Menschen“ verantworten. Falls sie glauben, es auch vor Gott tun zu müssen, bleibt das ihnen unbenommen – aber dann sind sie eh nicht mehr im Amt.

  86. H.-H. Duggen sagt:

    Auf der Seite http://www.diesseits.de fand ich den wunderbaren Satz: „Im nördlichsten Bundesland soll der Glaube an unsichtbare Superwesen zu einer Grundlage der allgemeinen Gesetze werden.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  87. Holger Karl sagt:

    Auf alle Fälle verhindern; man sieht doch derzeit sehr schön, wohin Verquickung von Religion & Staat führt.

    Holger Karl

  88. Nico Keuchel sagt:

    Der Staat und unsere Regierenden sollten absolut religiös neutral sein. Das Ziel sollte ein laizistischer Staat für alle Bürger sein und niemanden bevorzugen.

  89. Zeljko Novak sagt:

    Was kommt als nächstes? Astrologie für alle? Sackhüpfen nur bei Vollmond? Oder die heilige Nudel? Wer legt welchen Gott eigentlich fest, oder dürfen es ein paar Götter mehr sein? Man verschone mich mit diesem Pseudowissenschaftlichen Mist, der aus Unwissenheit von Menschen erfunden wurde. Solange es keine Beweise gibt, gibt es auch kein(en) Gott/Götter und ist somit Privatsache.

  90. Jule Manke sagt:

    Ich bin unbedingt gegen einen Gottesbezug in der Verfassung, und ich bin „fassungslos“, dass ein solcher überhaupt in Erwägung gezogen wird.

  91. Susanne Dank sagt:

    Vielen Dank für die Initiative, ich unterschreibe gerne! Und dann bitte auch endlich den Religionsunterricht an Schulen unterbinden, anstatt ihn um Religionen zu erweitern. Lieber sachliche Aufklärung, Erläuterung der unterschiedlichen Religionen, als Dogmatismus im Unterricht. Glaube ist Privatsache. Gruß Susanne Dank

  92. Frank Müller sagt:

    Menschlichkeit und soziales Miteinander, Moral und Ethik sind die wichtigsten Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft.

    Ob Kirche und/oder Gott in seinem Leben eine Rolle spielt, sollte die Entscheidung jedes Einzelnen sein und ist Privatsache – Staat und Kirche/Gott sollte getrennt bleiben.

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