Solidarität mit dem Verband deutscher Sinti und Roma e.V. in Schleswig-Holstein

Anlässlich des Überfalls auf die Landesgeschäftsstelle des Verbands deutscher Sinti und Roma e.V. in Schleswig-Holstein am Dienstag, den 30. September 2014, in Kiel-Elmschenhagen erklärt Delara Burkhardt (21), stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein:

„Das Vorurteile gegen Sinti und Roma gehegt werden ist Skandal genug. Der Überfall auf die Landgeschäftsstelle des Verbandes der deutschen Sinti und Roma in Schleswig-Holstein ist ein trauriger Höhepunkt dieser gesellschaftlichen Ablehnung und wird von uns Jusos aufs tiefste verurteilt.

Als Jusos wenden wir uns gegen jede Form von Antiziganismus und Rassismus und rufen zur Solidarität mit dem Verband deutscher Sinti und Roma e.V. auf.

Schleswig-Holstein ist dabei einen ersten wichtigen Schritt gegangen. Die Aufnahme der Sinti und Roma in die Landesverfassung ist ein Zeichen der Solidarität und Anerkennung, und bedeutet eine Wertschätzung der 5000 seit über sechshundert Jahren in Schleswig-Holstein beheimateten Sinti und Roma.

Wir wünschen dem Landeverband deutscher Sinti und Roma Schleswig-Holstein, allen voran Matthäus Weiß, Kraft und Mut weiter so engagiert für ihre Sache einzutreten und eine schnelle Behebung des Sachschadens.“

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