Betriebsbesuch in der Schön-Klinik Neustadt in Holstein

Im Rahmen eines Ferienjobs durfte ich die Schön-Klinik in meinem Nachbarkreis Ostholstein genauer unter die Lupe nehmen und viele Interessanten Einblicke sammeln.

Die Schön-Klinik Neustadt ist ein Krankenhaus der Schön-Kliniken Kette, welche im Jahre 1985 von der Familie Schön gegründet worden ist. Der Sitz des Unternehmens ist Prien am Chiemsee und der Geschäftsführer ist Dieter Schön.

Das Krankenhaus ist Neustadt befindet sich in schöner Lage direkt an der Ostsee. Wahrschein ist dies ein Grund, wieso im Gegensatz zu anderen die Klinik Neustadt ein eigenes Reha-Zentrum beinhaltet.

Deutschlandweit arbeiten ca. 8800 Mitarbeiter für die Schön-Kliniken. Generell kann man sagen, dass ein Krankenhaus immer „eine eigene Welt für sich ist“, denn nahezu jeder Beruf den es außerhalb des Unternehmens gibt, findet man im Krankenhaus wieder. Hinzu kommt, dass sowohl ein großes Spektrum von gesellschaftlichen Schichten täglich zusammen arbeitet, als auch extreme Unterschiede in den Gehaltsklassen vorliegen.

So stehen während einer Operation Pflegepersonal gemeinsam an einem Tisch mit hochbezahlten Top-Medizinern und nach Abschluss der OP tritt das Reinigungspersonal an um für niedrige Löhne den OP für die Nächste vorzubereiten.

Vierzehn Tage durfte ich als Mitarbeiten in der Abteilung „Technik und Gebäudemanagement“ in der Schön-Klinik Neustadt mitarbeiten. Meine Aufgabe war es, für einen Gefahrstoffkataster alle gekennzeichneten Gefahrstoffe in der Klinik zu erfassen. Dies war eine dankbare Aufgabe, da ich so in jede Abteilung durfte.

Die Aufgabe hatte auch einen wichtigen Hintergrund, denn sollte es zu einem Brandfall kommen, müssen die Einsatzkräfte der Feuerwehr wissen, wo in welchem Raum was für ein Gefahrstoff zu finden ist, denn dem entsprechend muss das Krankenhaus evakuiert werden, um die Patienten zu schützen.

Als Fazit möchte ich sagen, dass ein Krankenhaus für jeden Menschen ein interessanter Arbeitgeber sein kann, weil viele Aufgaben und Aufgabenbereiche ineinandergreifen müssen, damit der Krankenhausbetrieb zum Wohle der Patienten perfekt funktioniert.
Politisch kann ich urteilen, dass Krankenhäuser, seien sie privat oder staatlich, stärkere finanzieller Förderung benötigen, denn die Arbeit die dort erledigt wird, dient ausschließlich dem Menschen.

Nur mit ausreichend Personal, kann das Krankenhaus dieser Pflicht nachkommen und sowohl als Versorger, als auch als Ausbilder für qualifizierten Nachwuchs in Technik, Verwaltung, Pflege und Behandlung dienen.

Jelte Poppinga, Kreisverband Plön

 

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