Mit schlechten Verlierer_innen will niemand spielen!

Zu den Plänen für eine Unterstützungserklärung schleswig-holsteinischer Richterinnen und Richter und zur Pressemitteilung der Jungen Union vom 18.02.2015 erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein, Delara Burkhardt:
„Die Junge Union scheint über ihre gerichtliche Niederlage bzgl. der Stellung des SSW noch immer nicht hinweggekommen zu sein. Anders sind die Ausfälle gegenüber dem Landesverfassungsgericht nicht zu erklären. Zu einem funktionierenden Rechtsstaat gehört nicht nur die Möglichkeit des Klageweges, sondern auch die Akzeptanz gerichtlicher Entscheidungen. Schade, dass die Junge Union auch anderthalb Jahre nach ihrer Niederlage vor dem Landesverfassungsgericht offenbar noch an der Aufarbeitung zu knabbern hat.“

Der Landesvorsitzende der Jusos, Niclas Dürbrook, ergänzt bezüglich der Oppositions-Perfomarmance der vergangenen Wochen:
„Die Junge Union stellt sich hier leider in eine traurige Reihe mit ihrer Mutterpartei und der FDP Schleswig-Holstein. Das Oppositionstheater der vergangenen Wochen ist nur schwer zu ertragen. Bei der Super-Nanny wären Daniel Günther und Wolfgang Kubicki wohl längst auf der „stillen Treppe“ gelandet. Aber auch ohne Treppe sollten die Oppositionsfraktionen sich dringendst fünf Minuten Ruhe gönnen und das eigene Verhalten reflektieren. Ist eine polemische Pressemitteilung gegen Kabinettsmitglieder es wirklich wert, dass mutwillig Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen untergraben wird? Niemand kann sich in Schleswig-Holstein eine Zeit zurückwünschen, in der politische Auseinandersetzung nur über persönliche Angriffe lief.“

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