Die Anreise – Tag 1 der Sommerschule der Sozialen Demokratie

Vom 25. – 30. August sind zehn Jusos aus ganz Schleswig-Holstein auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Russland zu Gast. Gemeinsam mit Genossinnen und Genossen aus Russland, der Ukraine und Belarus diskutieren wir im Rahmen der “Sommerschule der Sozialen Demokratie“ sowohl über Parteiorganisation, wie auch über die politische Entwicklung in Osteuropa.

Ankommen in St. Petersburg

Wir starteten am Dienstagmorgen am Hamburger Flughafen Richtung Russland. Nach rund zwei Stunden landeten wir dann auch schon in St. Petersburg. Größten Respekt hatten wir im Vorfeld vor der Einreisekontrolle, nachdem wir schon einige Schauermärchen gehört hatten und auch die Visa-Beantragung eine mittelgroße Herausforderung dargestellt hatte. Doch alles klappte und nach einiger Wartezeit konnten wir auch offiziell russischen Boden betreten.

Vorbei an realsozialistischen Spuren

Im Flughafen holten uns dann Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung ab und wir konnten auch bereits die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den anderen Ländern kennen lernen. Da nicht alle Teilnehmenden gleichzeitig ankamen, mussten wir ein paar Minuten warten, bis uns unser Bus zum Hotel bringen sollte. Beim Blick aus dem Fenster während der Fahrt konnten wir dann auch endlich merken, dass wir in Russland sind. In den Vorstädten Plattenbauten soweit das Auge blickt, viele Häuser, die dringend mal wieder eine Renovierung nötig hätten. Interessant war für uns, dass man doch viele „westliche“ Geschäfte wie Media Markt oder IKEA gesehen hat. Nach dieser Tour kamen wir im Hotel an und checkten ein.

Freundschaft geht durch den Magen

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir gemeinsam ein paar Blocks weiter, wo es Abendessen gab. Bei einem reichhalten Buffet versuchten wir selbstständig, die Gruppen etwas zu durchmischen. Hierbei konnte man dann schon die Eine oder den Anderen kennen lernen.

Der Abend des Kennenlernens

Nach dem Essen gingen wir dann gemeinsam in einen Konferenzsaal, in dem wir alle Übersetzer in die Hand gedrückt bekamen. Nachdem jeweils die Leiter*innen ihre Organisation vorgestellt hatten, kamen wir zu einer großen Vorstellungsrunde, bei der jede und jede etwas über seine Person und seine politischen Aufgaben erzählen konnte. Wir kamen zum Ergebnis, dass es eine bunt gemischte Runde ist, bei der auch bei den Teilnehmenden aus den gleichen Ländern verschiedene Positionen aufeinander treffen. Wir sind gespannt auf die kommenden Tage!

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Pressemitteilung

 

Niclas Dürbrook

Niclas ist seit März 2014 Landesvorsitzender der Jusos. Er studiert und arbeitet in Kiel, wohnt im Kreis Ostholstein und ist dort auch als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitisch aktiv. Er koordiniert die Arbeit des Landesvorstandes und vertritt den Verband nach außen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Europa- und Ostseeraumarbeit der Jusos SH, sowie die Kommunalpolitik.

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