Es ist mal wieder Zeit den CDU-Landesvorsitzenden zu wechseln

Zu den Äußerungen des CDU-Landesvorsitzenden im Interview mit dem Flensburger Tageblatt erklärt Niclas Dürbrook, Juso-Landesvorsitzender:

„Der CDU-Chef beschwört derart verbissen eine ‚kippenden Stimmung‘ in der Bevölkerung, dass sich unweigerlich die Befürchtung aufdrängt, der Wunsch wäre hier Vater des Gedanken. Wir freuen uns, dass unsere Gesellschaft seit den frühen 90er-Jahren dazu gelernt hat und die Flüchtlinge im Land mit offenen Armen empfängt.“

Leonie Pätzold, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos ergänzt:

„Ingbert Liebing zeigt, dass er für eine CDU steht, die im Gegensatz dazu seitdem nichts gelernt hat. Mit seinem Wunsch nach ‚öffentlich sichtbare Zeichen der Abschiebung‘ könnte Liebing nicht weiter entfernt sein von der Haltung, die viele tausend Ehrenamtlichen im ganzen Land jeden Tag leben. Ausgehend von der durchschnittlichen Amtszeit der fünf CDU-Landesvorsitzenden in den vergangenen fünf Jahren dürften Liebing bestenfalls noch ein paar Monate bleiben – für das Land ein Glücksfall.“

Niclas Dürbrook

Niclas ist seit März 2014 Landesvorsitzender der Jusos. Er studiert und arbeitet in Kiel, wohnt im Kreis Ostholstein und ist dort auch als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitisch aktiv. Er koordiniert die Arbeit des Landesvorstandes und vertritt den Verband nach außen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Europa- und Ostseeraumarbeit der Jusos SH, sowie die Kommunalpolitik.

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