Sicheres Ankunftsland schaffen! Jusos bestürzt über Brandanschlag

Zu dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein für Flüchtlinge vorgesehene Wohnung in Flensburg erklärt der Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein, Niclas Dürbrook:

„Einmal mehr müssen wir erschüttert feststellen, dass die Debatte in unserem Land an der Realität vorbeigeht. Anstatt über „sichere Herkunftsstaaten“ müssen wir sehr dringend über ein sicheres Ankunftsland diskutieren! Der Terror von Rechts, der beinahe jeden Tag seine hässliche Fratze zeigt, darf nicht zur alltäglichen Begleitung der aktuellen Flüchtlingssituation werden.“

Tiemo Olesen, Kreisvorsitzender der Jusos Flensburg ergänzt:

„Flensburg zeigt in den vergangenen Wochen eindrucksvoll ein anderes Gesicht. Insbesondere die Helferinnen und Helfer am Bahnhof zeigen, dass unsere Stadt weltoffen ist. Wenn die Rechten in Flensburg glauben durch Brandanschläge könnten sie Flensburg entzweien, sind sie auf dem Holzweg. Gewalt ist kein Mittel zur freien Meinungsäußerung, sondern Ausdruck purer Dummheit. Der Rechtsstaat muss mit allen Mitteln gegen die Täterinnen und Täter vorgehen! Durch terroristische Anschläge wie diese verursacht man nur eins: unser buntes Flensburg rückt näher zusammen!“

Die Jusos rufen gleichzeitig zur Teilnahme an der heutigen Demonstration für ein buntes Flensburg auf, die heute um 19 Uhr auf dem Flensburger Bahnhofsvorplatz startet.

Niclas Dürbrook

Niclas ist seit März 2014 Landesvorsitzender der Jusos. Er studiert und arbeitet in Kiel, wohnt im Kreis Ostholstein und ist dort auch als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitisch aktiv. Er koordiniert die Arbeit des Landesvorstandes und vertritt den Verband nach außen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Europa- und Ostseeraumarbeit der Jusos SH, sowie die Kommunalpolitik.

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