Erfolgreiches Rotes Wochenende in Neumünster

Am 14. und 15. Mai fand das Verbandswochenende der Jusos Schleswig-Holstein in Neumünster statt. Die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten ein interessantes und vielfältiges Programm.

Los ging es am Samstag mit zwei Workshops. Die stellvertretende Bundesvorsitzende Delara Burkhardt untersuchte gemeinsam mit der Gruppe das Verhältnis von Reproduktions- und Erwerbsarbeit. Parallel arbeitete die andere Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung von Leonie Pätzold zum Thema „Aktuelle rechte Tendenzen in Schleswig-Holstein“.

An die Arbeitsphase schloss sich ein Besuch im Museum für Tuch und Technik an. Im Rahmen einer interessanten Führung wurden der technologische Wandel und die damit verbundene Arbeitergeschichte von Neumünster lebendig.

Den Abend gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Roten Wochenendes im Rahmen eines Barcamps selbst. Behandelte Themen waren Inklusion und Integration, Bildungsgerechtigkeit, die Zukunft der SPD sowie die Frage des Outings von Rechtsextremen.

Am Sonntagmorgen ging es weiter mit zwei parallelen Workshops. Unter Anleitung von Lisa Behncke und Frederik Digulla wurden die wichtigsten Fakten zur US-Wahl erarbeitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben außerdem Collagen zu den wichtigsten Präsidentschaftsbewerbern erstellt. Parallel gab Immo Degner einen Workshop zum Thema Wirtschaftsethik.

In der letzten Arbeitsphase wurde es außenpolitisch. Lars Schalnat untersuchte gemeinsam mit der einen Hälfte der Gruppe die möglichen Folgen des Brexit. Im anderen Workshop beschäftigten sich Fabian Parohl und Frederik Digulla mit dem syrischen Bürgerkrieg. Unter anderem referierte ein Jugendoffizier zur Rolle der Bundeswehr in diesem Konflikt. Mit den gesammelten Ergebnissen wird im Rahmen der Kommission Äußeres weitergearbeitet.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein spannendes und lehrreiches Wochenende. Weiter geht es vom 26. bis 29. August mit dem Sommer-RoWo. Unter anderem wird dort mit Ministerpräsident Torsten Albig die Frage politischer Ethik diskutiert.

Frederik Digulla

Frederik ist seit März 2014 stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein. Er studiert in Kiel Deutsch und Wirtschaft/Politik im Master. Gleichzeitig arbeitet er im Bad Segeberger Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes. Gemeinsam mit Lars leitet er die Kommission Äußeres, außerdem koordiniert er die Praxiswoche der Jusos Schleswig-Holstein. Seine Themenbereiche sind Wirtschaft, Arbeit und Soziales sowie Osteuropa.

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