Jusos Schleswig-Holstein beschließen Jugendwahlprogramm

Am Sonntag kamen die Jusos Schleswig-Holstein zu ihrer außerordentlichen Landeskonferenz 2016 in Norderstedt zusammen. Auf der Konferenz stand dieses Mal ein besonderer Tagesordnungspunkt auf dem Programm. Die über 70 Delegierten diskutierten das vom Juso-Landesvorstand erarbeitete Jugendwahlprogramm. Die Juso-Kreisverbände hatten im Vorfeld die Gelegenheit, Änderungsanträge zu stellen und so ihre eigenen Ideen einzubringen.

Niclas Dürbrook, Juso-Landesvorsitzender: „Es war uns von Anfang an wichtig, dass der gesamte Landesverband hinter unserem Jugendwahlprogramm steht. Dies ist uns durch eine intensive und produktive Debatte gut gelungen – wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

Der Beschluss eines Jugendwahlprogramms war nur der erste Schritt in dem von den Jusos Schleswig-Holstein organisierten Jugendwahlkampf bis zur Landtagswahl im Mai 2017. Drei Zukunftsthemen sollen im Wahlkampf besonders herausgestellt werden. So fordern die Jusos eine Mindestausbildungsvergütung, mehr bezahlbaren Wohnraum sowie freies Internet überall. Jetzt soll es darum gehen, die Inhalte in das Wahlprogramm der SPD zu integrieren.

Dürbrook weiter: „Mit unserem eigenen Programm wollen wir im Wahlkampf eigene Akzente setzen und besonders junge Menschen motivieren, zur Wahl zu gehen und die SPD mit ihrer Stimme zu unterstützen. Wir blicken voller Zuversicht auf die Landtagswahl im kommenden Jahr und freuen uns schon auf die heiße Wahlkampfphase.“

Der Beschlusstext kann hier gelesen werden: Jugendwahlprogramm

Frederik Digulla

Frederik ist seit März 2014 stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein. Er studiert in Kiel Deutsch und Wirtschaft/Politik im Master. Gleichzeitig arbeitet er im Bad Segeberger Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes. Gemeinsam mit Lars leitet er die Kommission Äußeres, außerdem koordiniert er die Praxiswoche der Jusos Schleswig-Holstein. Seine Themenbereiche sind Wirtschaft, Arbeit und Soziales sowie Osteuropa.

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