Jusos besuchen Firma Mankenberg in Lübeck

Im Rahmen der Praxiswoche besichtigten Lars Schalnat und Simon Walter das Familienunternehmen Mankenberg. Seit 1885 existiert dieses Unternehmen und stammt ursprünglich aus Heide, über Stettin wanderte das Unternehmen in der Endphase des 2.Weltkrieges eher unfreiwillig nach Lübeck und ist seitdem erfolgreich in Lübeck angesiedelt. Mankenberg entwickelt und exportiert Armaturen und Ventile jeder denkbaren Größenordnung mittlerweile weltweit und kann daher als einer der „Hidden Champions“ der Lübecker, und auch der Deutschen Industrie bezeichnet werden.

190 Mitarbeiter, 12% davon Auszubildende, 17% Ingenieure oder Techniker, fast 20 Millionen Euro Umsatz im Jahr in und um Lübeck und damit ein starker Arbeitgeber Wirtschaftsfaktor für Lübeck und die umliegenden Gemeinden.

Seit 1945 lernten hier über 554 Menschen ihren Beruf und bestritten ihr Berufsleben zu großen Teilen auch langjährig innerhalb des Familienbetriebes. Damit dies auch weiterhin eine solche Erfolgsstory bleibt setzt das Unternehmen auf eine enge Verzahnung mit Schulen, Berufsschulen und Hochschulen in und um Lübeck.

Als klare Forderungen an die Kommunal- und Landespolitik stellt der Betrieb den Breitbandausbau, noch immer gibt es im größten Gewerbe- und Industriegebiet Schleswig-Holsteins keinen flächendeckenden Ausbau von Breitband Internetanschlüssen, Glasfaser ist noch weniger vorhanden. Auch der Öffentliche Nahverkehr muss aus Sicht der Firma wieder ausgebaut werden, besonders Azubis die oftmals kein Fahrzeug besitzen haben Schwierigkeiten außerhalb der Kernzeiten in das Industriegebiet zu kommen. Aber auch die Bürokratie beim Ankauf weiterer noch freier Flächen im Gewerbegebiet bereiten dem Unternehmen Schwierigkeiten bei der Planung einer langfristigen Zukunft.

Dennoch erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um rund 25% bis 2020, dabei werden auch weitere gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze für die Region Lübeck entstehen.

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Mitarbeiter Herr Jabek, Simon Walter, Lars Schalnat, Geschäftsführer Axel Weidner

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