CDU-Chaos soll aufs Land übertragen werden

Für die Jusos Schleswig-Holstein besteht das am Dienstag veröffentlichte Regierungsprogramm der Nord-CDU aus einer Mischung von leeren Worten und purem Rückschritt.

Niclas Dürbrook, Juso-Landesvorsitzender: „Die CDU SH hat sich in den vergangenen Wochen erfolgreich selbst zerlegt. Der Blick auf den Programmentwurf zeigt: Dieses Chaos soll jetzt auch aufs Land übertragen werden.“

Vor allem zwei Punkte kritisieren die Jusos:

„Die kürzlich veröffentlichte IQB-Studie zeigt, welche großen Fortschritte Schleswig-Holstein in den letzten Jahren bei der Bildung gemacht hat. Offenbar Grund genug für die Union, um neue Unruhe an die Schulen zu bringen. Sitzenbleiben, mehr Noten, weniger gemeinsames Lernen – das ist Bildungspolitik aus dem letzten Jahrzehnt“, so Dürbrook weiter.

Auch beim KiTa-Geld liegen die Karten aus Sicht der Jusos jetzt klar auf dem Tisch. Dürbrook weiter: „Wir haben lange für den Einstieg in die kostenfreie Kinderbetreuung gekämpft. Mit dem KiTa-Geld ist genau das gelungen. Die Union macht klar, dass dieser Fortschritt kassiert werden soll. Das ist eine Kampfansage an junge Eltern.“

Niclas Dürbrook

Niclas ist seit März 2014 Landesvorsitzender der Jusos. Er studiert und arbeitet in Kiel, wohnt im Kreis Ostholstein und ist dort auch als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitisch aktiv. Er koordiniert die Arbeit des Landesvorstandes und vertritt den Verband nach außen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Europa- und Ostseeraumarbeit der Jusos SH, sowie die Kommunalpolitik.

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