#forderungsfreitag: Ein Feiertag mehr für den Norden

Rund 50 Forderungen für jungen Menschen haben die Jusos Schleswig-Holstein im Wahlprogramm der SPD untergebracht. Wir stellen sie euch vor! Heute: der zusätzliche gesetzliche Feiertag.

Bayern hat 13, Schleswig-Holstein grade einmal neun. Die Rede ist von gesetzlichen Feiertagen. Klar – dafür müssen wir nicht in Bayern leben, aber im Ernst: Ein bisschen mehr Gerechtigkeit wäre doch schön, oder?

Gerechtigkeit ist nicht das einzige Argument, warum die SPD Schleswig-Holstein sich in ihrem Landtagswahlprogramm (auf Antrag der Jusos) für einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag stark macht. Zum einen wird die Arbeitswelt immer stressiger. Beschäftigte berichten von zusätzlichen Belastungen, unter anderem auf Grund der Digitalisierung, gestiegener Anforderungen und dauerhafter Erreichbarkeit. Das trifft natürlich nicht für alle Beschäftigten zu, für viele allerdings schon. Freie Tage, an denen die ganze Gesellschaft mal einen Gang runter schaltet, helfen beim Entschleunigen und senken den Stresspegel. Das sieht übrigens auch der DGB Nord so, der die Debatte um einen zusätzlichen Feiertag ursprünglich angestoßen hatte.

Zum anderen wird Schleswig-Holstein in 2017 einmalig einen zusätzlichen Feiertag haben: den Reformationstag am 31. Oktober. Grund dafür ist das 500-jährige Reformationsjubiläum. Warum wieder hergeben, was wir schon haben?

Niclas Dürbrook

Niclas ist seit März 2014 Landesvorsitzender der Jusos. Er studiert und arbeitet in Kiel, wohnt im Kreis Ostholstein und ist dort auch als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitisch aktiv. Er koordiniert die Arbeit des Landesvorstandes und vertritt den Verband nach außen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Europa- und Ostseeraumarbeit der Jusos SH, sowie die Kommunalpolitik.

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