Pressemitteilung zu Winfried Stöckers Äußerungen

Jusos fordern Stöckers Rücktritt

 

Lübeck. Nach den frauenverachtenden und rassistischen Äußerungen des Lübecker Unternehmers Winfried Stöcker in seiner Weihnachtsansprache vom 21.12.2017 betonen die Jusos die Wichtigkeit der #metoo-Debatte. Sexismus dürfe nicht verharmlost werden. Für Stöcker könne es nach seinen menschenverachtenden Äußerungen keine Zukunft an der Lübecker Universität geben.

 

Dazu äußert sich die Lübecker Juso-Kreisvorsitzende Melina Hering:
„Es ist unfassbar, dass Männer wie Winfried Stöcker noch immer ihre gesellschaftliche Position missbrauchen, um frauenverachtende und rassistische Propaganda zu verbreiten. Er entwürdigt die mutigen Frauen und Männer, die mit der ihnen angetanen Gewalt an die Öffentlichkeit gegangen sind.“

 


Aylin Cerrah, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein, ergänzt: „Wir fordern die Universität Lübeck auf, sich von ihm zu distanzieren und in Zukunft auf eine Zusammenarbeit mit Stöcker zu verzichten. Darüber hinaus müssen die Firma Perkin Elmer und ihr CEO Robert Friel sich ernsthaft fragen, ob eine Kooperation mit Stöcker noch vertretbar ist. Wer Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund als Feinde betrachtet und ihnen mehr „Bio-Deutsche“ entgegensetzen will, ist gedanklich im Jahr 1933 stehengeblieben.

Seine Äußerungen bestätigen, dass der Kampf für gesellschaftliche Toleranz und Gleichberechtigung noch lange nicht vorbei ist. Wir Jusos stehen für diese Werte an vorderster Front.“

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