Jusos bleiben stark gegen GroKo

Nachdem sich der SPD-Parteitag in Bonn am 21.01.2018 mit knapper Mehrheit für Koalitionsverhandlungen mit den Unionsparteien ausgesprochen hat, bleiben die Jusos bei ihrer NoGroKo-Position. Gegenüber dem Sondierungspapier seien substanzielle Verbesserungen nötig, um eine Mehrheit der Mitglieder überzeugen zu können, am Ende für die Große Koalition zu stimmen. Die grundsätzliche Kritik der Jusos gegenüber der Großen Koalition bleibe bestehen.

Zu dem Ergebnis des Bundesparteitages erklärte Juso-Landesvorsitzende Sophia Schiebe: „Die knappe Zustimmung des Bundesparteitages zeigt, dass die Kritik am Ergebnis der Sondierungsgespräche auf eine breite Basis stößt. Jetzt ist es die Aufgabe von Angela Merkel, auf die SPD zuzugehen. Andernfalls wäre sie das zweite Mal nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen dafür verantwortlich, dass keine Regierung zustande käme. Als Jusos Schleswig-Holstein werden wir die Koalitionsverhandlungen kritisch betrachten und für unsere Vision einer zukunftsweisenden Politik kämpfen.“

Es verstehe sich von selbst, dass die bisher genannten Argumente gegen die GroKo weiterhin bestand hätten. In den nächsten Wochen würden die Jusos die Debatte über die GroKo weiterhin seriös und sachlich führen.

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